ChatGPT Ads: Jetzt auch in Europa buchbar
Seit 31. August 2026 ist der Ads Manager von ChatGPT in über 40 Ländern verfügbar, darunter auch Europa. Damit positioniert sich ChatGPT als eigener Performance-Marketing-Kanal neben Google und Meta.
💡 Wie die Anzeigen aussehen
Bislang ein Format, die sogenannte chat_card: eine klar gekennzeichnete Karte mit Titel, Kurztext, Bild und Link unterhalb der Antwort. Laut OpenAI beeinflusst Werbung den Inhalt der Antwort nicht.
💡 Wer die Anzeigen sieht
Nur Nutzer:innen im kostenlosen Tarif oder in ChatGPT Go. Pro, Team, Business und Enterprise bleiben werbefrei.
💡 Preise deutlich gesunken
Der CPM startete im Februar 2026 bei rund 60 US-Dollar, mittlerweile liegt er bei etwa 25 US-Dollar. Ein Mindestbudget gibt es nicht mehr.
💡 Wachstum spricht für sich
Über 1 Milliarde US-Dollar Jahresumsatz in unter 200 Tagen. Erste Marken berichten von bis zu dreifachem ROAS (Return on Advertising Spend).
Die wichtigsten Regeln von OpenAI
Werbung bleibt von den Antworten getrennt, Chatverläufe gehen nicht an Werbetreibende, Personalisierung gilt in Europa nur per Opt-in, sensible Themen wie Gesundheit oder Politik bleiben werbefrei, und Minderjährige bekommen keine Anzeigen.
Format, Preise und Verfügbarkeit ändern sich derzeit noch dynamisch. Die Entwicklung wird weiterhin von uns kontinuierlich beobachtet.
𝗞𝗜 𝗧𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁 𝗧𝗿𝘂𝗲 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻: 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗖𝗵𝗮𝘁𝗚𝗣𝗧 𝗪𝗲𝗿𝗯𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻.
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Barrierefreie Website
Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz. Dabei kursieren zwei falsche Annahmen: „das betrifft jede Website“ und „das betrifft mich sicher nicht“. Beides stimmt nicht.
💡 Wen es wirklich betrifft
Das Gesetz knüpft nicht an Branchen, sondern an bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Onlineshops, E-Banking, Online-Buchungen und E-Ticketing zählen dazu.
💡 Kleinstunternehmen teilweise ausgenommen
Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, beim Verkauf von Produkten aber nicht.
💡 Technischer Standard WCAG
Verlangt wird die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines, Level AA. Das betrifft zum Beispiel Kontraste, Beschriftungen und Bedienbarkeit per Tastatur.
💡 Strafen bis 80.000 Euro
Je nach Unternehmensgröße drohen bei Verstößen Bußgelder zwischen 25.000 und 80.000 Euro. Aktuell setzt die zuständige Behörde aber noch eher auf Beratung als auf Strafen.
Für Verträge, die vor dem 28. Juni 2025 abgeschlossen wurden, gilt übrigens eine Übergangsfrist bis 2030.
Wir prüfen gerne, ob und in welchem Umfang eure Website betroffen ist.
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KI Stimmen in der Werbung. Muss das gekennzeichnet werden?
Eine Frage, die in Gesprächen zu KI Stimmen fast immer auftaucht. Die Antwort ist ja, aber mit einer wichtigen Bedingung.
💡 Es kommt auf den Klang an
Klingt eine KI Stimme natürlich, also wie ein echter Mensch, gilt sie als Deepfake im Sinne von Artikel 50 AI Act und braucht seit 2. August 2026 einen Hinweis darauf.
💡 Roboterhaft klingende Stimmen sind ausgenommen
Ist sofort erkennbar, dass eine Maschine spricht, entfällt die Kennzeichnungspflicht.
💡 Für Werbung gibt es keine Ausnahme
Die mildere Regel für erfundene Figuren in Hörbüchern oder Spielen gilt laut den EU Leitlinien vom 20. Juli 2026 ausdrücklich nicht für klassische Werbung.
💡 Menschliche Prüfung 𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁
Die Ausnahme, dass eine Kennzeichnung entfällt, wenn ein Mensch den Inhalt redaktionell geprüft hat, gilt laut Artikel 50 Absatz 4 nur für Texte, nicht für Audio oder Video.
Praktisch heißt das: Die meisten hochwertigen, natürlich klingenden KI Stimmen in Werbespots müssen gekennzeichnet werden.
Fragen zur korrekten Umsetzung in der Praxis? Wir beraten gerne dazu.
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KI Werbekanäle im Überblick: Was im September 2026 wirklich bereit ist
Aktuell gibt es neben ChatGPT Ads noch eine Handvoll weiterer KI-Werbekanäle. Hier ein Überblick:
💡 ChatGPT Ads
Seit 24. August 2026 live in Österreich, Deutschland und 29 weiteren europäischen Märkten. Anzeigen erscheinen als klar gekennzeichnete Box neben der Antwort, nicht in ihr, und sind bislang nur in der kostenlosen Version sowie im günstigeren Go Tarif sichtbar. Plus, Pro, Business und Enterprise Accounts bleiben werbefrei. Der Self Serve Ads Manager für Europa startet erst schrittweise, aktuell läuft der Zugang über das Ads Solutions Team und Partneragenturen. Erlaubt sind vor allem Konsumgüter und lokale Dienstleistungen, gesperrt bleiben unter anderem Gesundheit, Recht, Finanzen und Glücksspiel.
💡 Google und Microsoft
Kein eigenes KI-Anzeigenformat, sondern Ausspielung über bestehende Kampagnen. Google zeigt Anzeigen in AI Overviews und AI Mode über das normale Google Ads Konto, Microsoft testet seit Ende 2025 Anzeigen in Copilot über bestehende Microsoft Advertising Kampagnen.
💡 Meta
Kein Chat-Werbekanal, aber KI übernimmt zunehmend die Ausführung: Mit dem Generative Ad Model sollen Kampagnen bis Ende 2026 nur noch aus URL und Budget entstehen, Zielgruppen und Creatives baut die KI selbst.
💡 Perplexity und Claude
Beide bewusst werbefrei. Perplexity hat eigene Werbetests im Februar 2026 komplett eingestellt, mit der Begründung, Werbung untergrabe das Vertrauen in die Antworten. Claude von Anthropic hat sich von Anfang an gegen Werbung positioniert.
💡 GEO als Ergänzung
Unabhängig davon, ob ein Kanal überhaupt Werbung anbietet, wird die organische Sichtbarkeit in KI-Antworten, also GEO, für alle Kanäle gleichermaßen wichtiger.
Wer aktuell in KI-Werbung investieren will, sollte also genau hinschauen, welcher Kanal wirklich buchbar ist und welcher nur beobachtet werden sollte.
📩 Wir beraten dazu gerne. Schnell. Smart. True.
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Werbeagentur klingt für viele immer noch nach Plakaten und Anzeigen. Das Bild hat sich längst gewandelt: Heute greifen Strategie, Kreation, Performance und KI-gestützte Ansätze nahtlos ineinander.
🔥 Nach den Sommermonaten beginnt die heiße Phase der Budgetplanung, und KI ist dabei längst kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil moderner Marketingbudgets.
Unterstützung durch TRUE gibt es bei KI-Beratung, KI-Compliance, GEO, Ad-Campaigns, Social Media, Performance & SEO und klassischer Werbung.
😊 Jetzt in Ruhe die Weichen stellen, statt im Dezember unter Zeitdruck zu entscheiden, egal ob KMU oder EPU.
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Mythos Marketing: "Jeder kann das!"
Ein schönes Logo, ein paar Postings, fertig ist die Marke? Wäre schön, ist aber leider nicht so einfach. Gutes Branding braucht Strategie, ein tiefes Verständnis der Zielgruppe und jede Menge Erfahrung, was funktioniert – und was nicht. Genau da liegt der Unterschied zwischen "irgendwie sichtbar sein" und einer Marke, die wirklich im Kopf bleibt.
Professionelles Marketing braucht die richtige Zusammenarbeit:
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🧊 Mehr gibt es auf unsere TRUE Story: true.at/ki-inside/
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